Datum/Zeit
Date(s) - 11. Sep. 2026
16:00 - 22:00
Veranstaltungsort
INTERKULTURELLES HAUS
Kategorien
Liebe Berliner_innen, liebe Community,
was bedeutet es eigentlich, gute Nachbar*innen zu sein? Wie kann Kultur uns näher zusammenbringen? Und was entsteht, wenn wir nicht nur einen Ort miteinander teilen, sondern auch unser Wissen, unsere Geschichten, unser Essen und unsere Ideen?
Am 11. und 12. September 2026 lädt die Berliner Kulturinitiative INTIKUREN Nachbar*innen, Familien, Künstler*innen, Kulturschaffende und Initiativen zum kostenfreien Ayllu-Fest – Nachbarschafts- und Familienfestival ein. Gefördert vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg. In Kooperation mit Ausländer mit uns e.V., Tonopa, amor de polen und Interkulturelles Haus.
An zwei Tagen und zwei verschiedenen Orten in Schöneberg schaffen wir Raum, um uns zu begegnen, voneinander zu lernen, neue Verbindungen zu knüpfen und Kulturen, Erfahrungen und Formen von Wissen zu feiern, die unsere Gemeinschaften ausmachen.
Das Ayllu-Fest ist Teil des Projekts „Das Soziale ist kulturell – und wir alle sind Kultur“. Dahinter steht eine einfache Idee: Kultur findet nicht nur in Museen, Galerien oder Institutionen statt. Wir gestalten sie jeden Tag gemeinsam – durch das Essen, das wir kochen, die Geschichten, die wir erzählen, das Wissen, das wir weitergeben, die Kunst, die wir schaffen und die Art und Weise, wie wir füreinander und für unsere Umwelt sorgen.
Jeder Festivaltag setzt dabei einen eigenen Schwerpunkt.
Freitag, September 11 | 16:00–22:00 Uhr
Interkulturelles Haus Schöneberg
Geßlerstraße 11 | 10829 Berlin
(S-Bahn Julius Leber Brücke, Bus M 43 oder U-Kleistpark mit längerem Fußweg)
Der Freitag richtet sich an junge und aufstrebende Künstlerinnen, Kulturschaffende, Organisator*innen, Kulturmanager*innen und Initiativen, die neue Menschen kennenlernen, Ideen austauschen und gemeinsam darüber nachdenken möchten, wie Kulturarbeit in Berlin kooperativer, nachhaltiger und zugänglicher gestaltet werden kann.
Der Nachmittag beginnt mit „Jetzt gestalten! – Ressourcen und Kulturmanagement für junge Kulturschaffende“, einem praxisorientierten Workshop rund um Kulturmanagement, Organisation, berufliche Entwicklung und die Frage, wie wir gerade in herausfordernden Zeiten solidarischer mit Ressourcen umgehen können.
Eine Anmeldung für den Workshop ist erforderlich!
Hands on: Resources & Cultural Management for Young Cultural Practitioners Tickets, Freitag, 11. September • 16:00 – 18:00 | Eventbrite
Eröffnungszeremonie des Ayllu-Fests um 18:30 Uhr
Ab 18:30 Uhr öffnen wir die Runde: Kulturschaffende und Organisationen aus ganz Berlin sind eingeladen, gemeinsam über die Realität der Kulturarbeit zu sprechen. Wer hat Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten? Wessen Arbeit wird gesehen? Und wie können wir kulturelle Räume schaffen, in denen mehr Menschen teilhaben, mitgestalten und gehört werden?
Und weil Gemeinschaft nicht nur im Gespräch entsteht, lassen wir den Abend gemeinsam bei peruanischem Essen ausklingen, begleitet von afro-chilenischen Rhythmen, die auf die kulturellen Wurzeln und Traditionen der afro-ariqueñischen Kultur Chiles aufmerksam machen.
Kommt vorbei, um etwas Neues zu lernen, neue Menschen kennenzulernen, eure eigene Arbeit und Ideen zu teilen – oder einfach Teil des Austauschs zu sein.
Samstag, September 12 | 13:00–22:00 Uhr
Waldorfcampus Schöneberg
Eingang über Monumentenstr. 13 A oder Hohenfriedbergstr. 25
(S-Bahn Julius Leber Brücke, Bus M 43 oder U-Kleistpark mit längerem Fußweg)
Am Samstag öffnet sich das Festival für die ganze Nachbarschaft.
Familien, Kinder, Jugendliche, Nachbar*innen und Besucher*innen aller Generationen sind eingeladen, den Tag mit uns zu verbringen – mit Workshops, Storytelling, Performances, Musik, Essen und kreativen Aktivitäten.
Beim Ayllu-Fest geht es nicht darum, nur zuzuschauen. Alle sind eingeladen, mitzumachen. Bringt eure Erfahrungen, eure Geschichten, eure Neugier und eure eigene Sicht auf die Welt mit.
Im Laufe des Tages kommen unterschiedliche Generationen und Communities zusammen, um Wissen und Traditionen zu teilen, neue Perspektiven kennenzulernen und Menschen zu begegnen, denen sie im Alltag vielleicht sonst nicht begegnen würden.
Wir möchten gemeinsam feiern, was wir bereits mitbringen – und uns vorstellen, was wir zusammen noch schaffen können.
