AG Wärmewende begleitet Forschungsprojekt WärmSchöN als assoziierter Partner

Wie gelingt eine klimafreundliche und bezahlbare Wärmeversorgung im Schöneberger Norden?
Mit dieser Frage beschäftigt sich seit diesem Jahr das Forschungsprojekt „WärmSchöN – Wärmewende im Quartier Schöneberger Norden“. Wir freuen uns sehr, als assoziierter Partner Teil dieses Projekts zu sein und die Perspektive der Anwohnenden aus dem Kiez aktiv einzubringen.
Als AG Wärmewende des Quartiersrats Schöneberger Norden setzen wir uns seit langem für eine sozial gerechte und nachhaltige Wärmewende ein. Viele Bewohnerinnen beschäftigen Fragen wie:

Wie bleibt Heizen künftig bezahlbar? Welche Lösungen passen zu unserem dicht bebauten Kiez? Und wie können Veränderungen so gestaltet werden, dass sie im Alltag der Menschen funktionieren?

Genau diese Perspektiven möchten wir in das Projekt einbringen.

Wärmewende gemeinsam vor Ort gestalten

Im Forschungsprojekt WärmSchöN arbeiten Verwaltung, Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und lokale Akteurinnen an Lösungen für die zukünftige Wärmeversorgung im Schöneberger Norden.
Beteiligt sind das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin, die Gewobag Energie- und Dienstleistungsgesellschaft, die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie wir als AG Wärmewende des Quartiersrats Schöneberger Norden.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung konkreter Wärmeversorgungslösungen für verschiedene Quartiere im Schöneberger Norden. Ziel ist es, klimafreundliche und bezahlbare Lösungen zu entwickeln, die langfristig tragfähig sind und sich gut im Kiez umsetzen lassen.

Für uns ist besonders wichtig: Die Wärmewende gelingt nur gemeinsam.
Sie braucht fachliche Expertise aber genauso das Wissen und die Erfahrungen der Menschen vor Ort.
Deshalb sehen wir unsere Rolle darin,

  • Perspektiven und Anliegen der Bewohnerinnen sichtbar zu machen,
  • bestehende Herausforderungen aus dem Alltag im Quartier einzubringen,
  • den Austausch zwischen Nachbarschaft, Initiativen, Fachakteurinnen und Bezirk zu stärken,
  • und dabei mitzuwirken, tragfähige Lösungen für unseren Kiez zu entwickeln.

Bezahlbar, nachhaltig und nah am Quartier

Ein zentraler Punkt für uns ist, dass zukünftige Wärmelösungen klimafreundlich und gleichzeitig bezahlbar sein müssen.
Lokale Wärmeinitiativen und Nahwärmenetze werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Auch in der Berliner Wärmeplanung sind dezentrale Wärmenetze ausdrücklich als Teil der zukünftigen Versorgung vorgesehen, besonders dort, wo ein Fernwärmeanschluss nicht kurzfristig möglich ist.
Gerade deshalb ist die enge Zusammenarbeit mit dem Bezirk für uns wichtig:
Nur wenn Verwaltung und lokale Initiativen frühzeitig zusammenarbeiten, können gute Voraussetzungen für zukünftige Projekte und konkrete Wärmenetzlösungen im Quartier entstehen.

Mitmachen erwünscht

Die Wärmewende betrifft uns alle und sie wird dann besonders gut funktionieren, wenn möglichst viele Menschen mitreden und mitgestalten können.
Wir freuen uns deshalb auf den Austausch im Rahmen des Projekts und laden alle Interessierten aus dem Schöneberger Norden herzlich ein, sich in der AG Wärmewende einzubringen.
AG Wärmewende des Quartiersrats Schöneberger Norden

Kontakt: waermewende@schoeneberg-nord.de

Webseite des Forschungsprojekts: berlin.de/ba-ts/waermschoen

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